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Videonale-Preis 2007

INTERNATIONALE VIDEOKUNSTPREISTRÄGER
BEATE GEISSLER UND OLIVER SANN

Das Kölner Künstler-Duo Beate Geissler und Oliver Sann ist Preisträger des VIDEONALE-Preis 2007. Unter 48 nominierten Videoarbeiten aus 14 Ländern wählte die dreiköpfige Jury die Videoarbeit der deutschen Künstler mit dem Titel FUCK THE WAR, die zwischen punkigem Trotz und politischer Aussage oszilliert. Jury-Mitglieder waren: Candice Breitz, Medienkünstlerin aus Berlin, Rudolf Frieling, Kurator für Medienkunst am San Francisco Museum of Modern Art und Susanne Titz, Direktorin des Museums Abteiberg in Mönchengladbach.
Georg Elben, Kurator der VIDEONALE 11, überreichte den mit 5.000 Euro dotierten Preis am Mittwoch Abend im Kunstmuseum Bonn an die Künstler.

In der Jury-Begründung zur Verleihung heißt es: "Den VIDEONALE-Preis 2007 erhalten Beate Geissler und Oliver Sann für ihr ergreifend scharfes Werk FUCK THE WAR. Dieser Film - eine gegenwärtige Version von HERR DER FLIEGEN - holt die anhaltende Sinnlosigkeit von Gewalt und Krieg von den aktuellen Kriegsschauplätzen (sei es im Irak oder in Sierra Leone) zurück zu uns, mit militärisch uniformierten deutschen Kindern, denen erlaubt wurde, sich vor der Kamera auszutoben. Sie entdecken die Szenen einer Gewaltspirale und demonstrieren mit ihrem chaotischen Tun die verborgenen Instinkte und Affekte unserer Zivilisation."

Die Jury würdigte ausdrücklich vier weitere Arbeiten: "Wenn es einen zweiten Preis gäbe, so wäre er sicherlich an Richard T. Walkers Film SUCCESSIVE INCONCEIVABLE EVENTS gegangen, ein ironisches und intelligentes Werk, in dem die Natur als das elementar 'Andere' erscheint. Ebenso möchte die Jury eine besondere Würdigung für die Beiträge von Victor Alimpiev, Stephanie N'Duhirahe und Freya Hattenberger aussprechen."

 

Finissage


still: Mischa Kuball, heimkino

FINISSAGE am Sonntag, 15. April um 15 Uhr in der Ausstellung
Heimkino mit Mischa Kuball - Mit Super-8 in Vergangenheit und Zukunft

Heimkino - anlässlich der Finissage lädt die VIDEONALE 11 zum Film-Nachmittag ein. In Anlehnung an die auf der VIDEONALE 11 präsentierte Arbeit HEIMKINO des Medienkünstlers Mischa Kuball werden am letzten Festival-Tag Super-8-Filme in den Ausstellungsräumen des Kunstmuseums Bonn präsentiert. Zum Einstieg führt Mischa Kuball drei eigene Videoarbeiten vor, die auf Super-8-Filmmaterial basieren, und diskutiert anschließend vom Publikum mitgebrachte Filme. Das Programm bietet, was das Publikum zur Verfügung stellt - auf Zelluloid verewigte Familienfeiern, Szenen aus Freizeit, Berufs- und Privatleben, Urlaubsimpressionen: Viel Raum für Assoziationen und Reflektionen über Themen wie den technischen Wandel in der Medienkunst, die Bedeutung der Medien in Kunst und Gesellschaft sowie zu philosophischen Fragen über Zeit und Erinnerung.

Wer sich mit seinen persönlichen Super-8-Filmen aus der Vergangenheit beteiligen möchte, meldet sich bitte - per Mail info@videonale.org oder per Telefon 0228 - 77 62 86.
Die Videonale freut sich über alle Beiträge!

Flüchtige Erscheinungen - Drei Filme von Mischa Kuball
Neben seiner Arbeit HEIMKINO präsentiert Mischa Kuball zwei weitere seiner Werke, die den Blickwinkel auf das Thema "Medien im öffentlichen Raum" erweitern. Eine der Arbeiten ist ANTIKINO, eine Single-Channel-Projektion, die auf Footage-Material aus dem Jahr 1969 basiert, das von einem filmer in Istanbul aufgenommen wurde. Lichtimpulse, die in regelmäßigen Abständen wiederkehren, werden von der Linse eingefangen; die Tonspur fehlt. Ein Motiv oder eine Handlung sind in dem 8mm-Streifen nicht erkennbar. Die selbstreflexive Struktur des Projekts ANTIKINO stellt Sehgewohnheiten des Publikums und Erwartungen an das Medium Film zur Diskussion.

Weitere Informationen zu Mischa Kuball unter www.mischakuball.com

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Ministerpräsidenten des
Landes Nordrhein Westfalen

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